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69. Veteranenschiessen 2019 Gewehr und Pistole vom 6./7. September 2019 in Stans

Überraschungs-Sieger am Veteranenschiessen 2019

Oskar Huber, Peter Mathis, Alois Odermatt und Dölf Lussi heissen die «Stichsieger» am 69. Nidwaldner Veteranenschiessen 2019. Die Kombinationswertung ging an den «Allrounder» Peter Mathis, Ennetmoos.

Im Stanser «Schwybogen» trafen sich am Freitag und Samstag, 6./7. September 2019 total 117 (Vorjahr 112) Verbandsmitglieder zum traditionellen Jahresschiessen. Dank perfekter Vorbereitung und dank sehr guter Zusammenarbeit mit dem Veteranenvorstand Nidwalden erhielten die organisierenden Sektionen PS Stans und SG Stans nur Lob und Anerkennung von den Teilnehmern. Vorbildlich klappte es denn auch von der Anmeldung bis zur Auswertung. Dies dank dem fleissigen Administrations-Team mit den Vorstandsmitgliedern Sepp Liem, Dölf Lussi, Peter Lötscher und Verbandspräsident Godi Blättler. Unterstützt wurden sie von den fleissigen «Stansern» Franz Keiser, OK-Präsident Xaver Theiler, Obmann Franz Gut, Ruth von Rotz, Paul Keiser, Josef Lussy, Sepp Durrer und Paul Niederberger.

Peter Mathis neuer Kombinationssieger

Nach der jahrelangen Dominanz in der Kombination durch die Oberrickenbacher Allrounder-Gebrüder Josef (1945) und Martin Durrer (1941), sieht es nach einer Wachablösung durch jüngere Talente aus. So verbesserte sich der vielseitige Ennetmooser Peter Mathis (1958) beim anspruchsvollen Kombi-Wettkampf mit Gewehr und Pistole vom letztjährigen zweiten Rang an die Spitze der Rangliste. Als überraschender Sieger der 25m-Einzelkonkurrenz und Gewinner der 25m-Spezialgabe konnte der Dallenwiler Alois Odermatt mit tollen 97 Punkten gefeiert werden. Beim 50m-Wettkampf heisst der Sieger Peter Mathis mit 92 Punkten. Hier ging die 50m-Spezialgabe an den Veteranen-Schützenmeister Sepp Liem, Büren.

Tolle Überrraschungen

Eine kleine Sensation bildete der 300m-Sieg mit glänzenden 96 Punkten vom 69-jährigen Stansstader Oskar Huber vor dem punktegleichen ex-Schweizermeister Gerhard Kesseli, Dallenwil. Huber gewann damit auch die 1. 300m-Spezialgabe. Die zweite Spezialgabe holte mit 95 der erfolggewohnte Beckenrieder Peter Achermann. Rita Burch brillierte mit 93 einmal mehr als beste Gewehr-Dame.
Endlich und wohlverdient gewann Veteranenkassier Dölf Lussi, nach seinem zweiten Rang im Vorjahr, den begehrten Gabenstich mit 196 Pistolen-Punkten vor dem punktegleichen Standardgewehrschützen Markus Ettlin, Ennetbürgen. Interessant, dass die ersten zehn Plätze von je fünf Gewehr und fünf Pistolenschützen belegt werden. Als beste Dame bestätigte die frühere Feldschiessen-Siegerin Vreni Durrer, Hergiswil, ihre Zuverlässigkeit.

Lob und verdienter Dank

Verbandspräsident Godi Blättler, Hergiswil, und OK-Präsident Xaver Theiler, Stans, gaben das Lob der Schützen gerne an ihre fleissigen Helfer weiter. Beide dankten den schützenfreundlichen Geld- und Gaben-Spendern. Theiler: «Berücksichtigt bitte die grosszügigen Dorfgeschäfte, Gastro- und Tourismusbetriebe in euren Gemeinden. Deren Spendenfreudigkeit ist überhaupt nicht selbstverständlich.» Verdienten Applaus erhielt die «Schwybogen-Festwirtschaft» unter der bewährten Regie von Hedy Zumbühl.

Bericht: Franz Odermatt, Stans

Auszug aus der Rangliste 2019

Einzel 300m (100 Teilnehmer): 1. Oskar Huber, 2. Gerhard Kesseli, beide 96. 3. Peter Achermann 95. 4. Hans Barmettler 94. 5. Rita Burch, 6. Peter Mathis, 7. Paul Waser 42, 8. Markus Ettlin, 9. Rolf Amstad, alle 93. 10. Peter Bissi, 11. Paul Niederberger 47, 12. Josef Arnold, 13. Anton Truttmann, 14. Franz Stebler, 15. Alois Barmettler, alle 92 Punkte.

Ehrengaben 300m oder 50/25m (117): 1. Dölf Lussi, 2. Markus Ettlin, beide 196. 3. Martin Durrer 195. 4. Paul Zimmermann 194. 5. Oskar Huber, 6. Xaver Truttmann, beide 193. 7. Armin Kesseli, 8. Alois Odermatt, 9. Alfred Bissig, alle 192. 10. Vreni Durrer 191. 11. Peter Achermann, 12. Werner Liem beide 190. 13. Andreas Näpflin, 14. Bruno Berlinger, 15. Peter Keiser, 16. Klaus Achermann, 17. Paul Niederberger, alle 189 Punkte.

Kombination Einzelkonkurrenz 300+25m (23): 1. Peter Mathis 190. 2. Hans Graf 185. 3. Alois Odermatt, 4. Paul Waser, beide 184. 5. Josef Durrer, 6. Werner Liem, beide 183. 7. Josef Liem 181. 8. Franz Odermatt, 9. Martin Durrer, beide 180 Punkte.

Einzel 50m-Pistole (16): 1. Peter Mathis 92. 2. Othmar Achermann 89. 3. Martin Durrer, 4. Peter Keiser, beide 88. 5. Josef Durrer, 6. Armin Kesseli, beide 87. 7. Josef Liem 86 Punkte.

Einzel 25m-Pistole (40): 1. Alois Odermatt, 2. Dölf Lussi, 3. Peter Mathis, alle 97. 4. Jost Schmid 96. 5. Walter Mathis 43, 6. Vreni Durrer, beide Hergiswil. 7. Josef Durrer, 8. Hans Graf, beide 94. 9. Peter Keiser, 10. Martin Durrer, 11. Josef Liem, 12. Hans Stalder, alle 93 Punkte.

Vollständige Rangliste: www.vnsv.ch

Spezialgaben-Gewinner:

300m: Oskar Huber, Stansstad und Peter Achermann, Beckenried
50m: Josef Liem, Büren
25m: Alois Odermatt, Dallenwil

Sepp Liem, Dölf 
			Lussi, Alois Odermatt, Peter Mathis

Podest 25m-Pistole: Schützenmeister Sepp Liem (links) gratuliert Dölf Lussi (2.), Sieger Alois Odermatt, Peter Mathis (3.) von links.

Sepp Liem, Godi 
			Blättler, Alois Odermatt, Peter Mathis, Hans Graf

Kombinations-Podest. Eingerahmt von Schützenmeister Sepp Liem (links) und Präsident Godi Blättler strahlen: Alois Odermatt (3.), Sieger Peter Mathis, Hans Graf (2.) von links.

Xaver Theiler, Markus 
			Ettlin, Dölf Lussi, Martin Durrer

Ehrengaben-Siegerpodest mit OK-Präsident Xaver Theiler (rechts): Markus Ettlin (2.), Sieger Dölf Lussi, Martin Durrer (3.).

Gerhard Kesseli, 
			Oskar Huber, Peter Achermann

Podest 300m-Einzelkonkurrenz von links Gerhard Kesseli (2.), Sieger Oskar Huber, Peter Achermann (3.).

Gabentempel

Herrlicher Gabentempel: Wer die Wahl hat, hat die Qual...!

Stanser Schwybogen, 
			Hintergrund Rigi

Stanser Schwybogen ganz in Veteranenhand! Im Hintergrund die Rigi.

Xaver Theiler, Hedy 
			Zumbühl-Aregger, Godi Blättler

Es ist gemeistert! Sie haben allen Grund zur Freude: von links OK-Präsident Xaver Theiler, Festwirtin Hedy Zumbühl-Aregger, Verbandspräsident Godi Blättler (von links).

Bilder: Franz Odermatt

 


 

26. Eidg. Schützenfest für Veteranen in Zürich 2019

Unter folgendem Link können alle Ranglisten vom Eidg. Schützenfest der Veteranen inkl. Ständewettkampf abgerufen werden:

Ranglisten

 


 

26. Eidg. Schützenfest für Veteranen vom 5. bis 17. August 2019 in Zürich

Pistolier Peter Keiser rettete die Ehre der Nidwaldner

Rund drei Wochen vor dem «Eidgenössischen» der Schwinger trafen sich die Schützenveteranen zu ihrem «Eidgenössischen», genauer zum «26. Eidgenössischen Schützenfest für Veteranen 2019» in Zürich. Total 6900 Männer und Frauen beteiligten sich mit dem Gewehr und der Pistole im traditionsreichen «Albisgüetli» in Zürich. Mit dabei über 100 Ob- und Nidwaldner Veteranen, die während elf Schiesstagen gegen die Konkurrenz aus der ganzen Schweiz ihr Können zeigten.

Glänzender Sieg für Peter Keiser

Den einzigen Stich-Sieg für Unterwalden holte im 25m-Pistolen-Wettkampf der 71-jährige Ennetbürger Peter Keiser. Im Auszahlungsstich gelangen dem früheren Nidwaldner-Meister und langjährigen Pistolenfunktionär glatte 100 Punkte, was unter den 270 Teilnehmern den Sieg bedeutete. Keiser überzeugte auch mit dem 4. Rang im «Veteranenstich» und mit dem Nidwaldner Bestresultat von tollen 193 im Ständematch. Spitzenplatzierungen gelangen auch dem Ennetbürger Sturmgewehrschützen Seppi Gabriel, seines Zeichens langjähriger Kantonalschützenmeister, (5. Rang) und Erich May, Beckenried, (8. Rang), beide im 300m-Auszahlungsstich; und zwar in einem Feld von 2694 Teilnehmern. Altmeister Martin Durrer, Oberrickenbach, zeigte im 25-Pistolen-Veteranenstich mit 98 Punkten und dem fünften Rang unter 313 Teilnehmern, dass er mit 78 Jahren noch immer «im Schuss» ist. Einen weiteren Spitzenplatz belegte der Nidwaldner Veteranenkassier Dölf Lussi, Wolfenschiessen, mit guten 445 Punkten und dem 7. Rang im 50m-Pistolen-Stich «Kunst». Weitere ehrenvolle Platzierungen unter den ersten 20 gelangen: 11. Rang Sturmgewehrschütze Seppi Gabriel mit 466 in der «Kunst» gegen 2252 Teilnehmer, 15. Bernhard Christen, Wolfenschiessen, mit glänzenden 474 Punkten in der «Kunst» im Feld der über 800 Standardgewehrschützen. 16. Rang Hans Graf, Ennetbürgen, im 25m-Pistolen-Auszahlungsstich mit guten 97 Punkten.

Erwähnenswert sind noch folgende Ergebnisse: Peter Achermann, Beckenried, erzielte 78 von 80 Punkte mit dem Standardgewehr (27.). Pistolierin Vreni Durrer, Hergiswil, bestätigte mit guten 95 und dem 32. Rang im Stich Veteran und mit dem 41. Rang und 88 in der «Kunst» ihre Zuverlässigkeit mit der 25m-Pistole. Hinter ihr folgte Dölf Lussi mit 87 auf dem 47. Rang. Ex-Sturmgewehr-Schweizermeister Gerhard Kesseli schoss 77 von möglichen 80 (74. Rang von 2168 Schützen). 76 Punkte: Paul Niederberger, Dallenwil. Sturmgewehrschütze Sepp Arnold, Wolfenschiessen, überraschte mit sehr guten 453 im Stich «Kunst» und dem 82. Rang von 2252 Teilnehmern. Im ebenfalls gut besetzten Feld (1960 Teilnehmer) zeigte der Wolfenschiesser Sturmgewehrschütze und Veteranen-Obmann Ruedy Niederberger im Stich «Militär» mit glänzenden 369 und dem 93. Rang, seinen Schützlingen den Meister. Zufrieden durfte auch der Ennetbürger alt Kantonalschützenmeister Peter Bissig sein, denn er erzielte 365 im Militärstich und 57 im Auszahlungsstich. Sogar 58 im Standardgewehr-Auszahlungsstich erreichten: Werner Bissig, Engelberg, Heinz Bickel, Buochs, Bernhard Christen, Wolfenschiessen und Peter Mathis, Ennetmoos. 57 Punkte erzielte Franz Stebler, Wolfenschiessen, als bestklassierter Nidwaldner Sturmgewehrschütze im Auszahlungsstich. Freude bereitete auch der Nidwaldner Veteranen-Sekretär Peter Lötscher, Stansstad. Mit 57 im Auszahlungsstich und 73 im «Veteran» überraschte er sich selber.

Ständematch: 1 Punkt fehlte für die Medaille

Wenn nur ein einziger Punkt für eine Medaille fehlt, dann darf man es als Wettkampfpech bezeichnen. So erging es der Nidwaldner 25m-Pistolenmannschaft mit Peter Keiser, Dölf Lussi und Hans Graf. Sie erzielten mit einem sehr guten Durchschnitt von 190 total 570 Punkte und den 5. Rang. Mit 571 Punkten hätte es Dank höchstem Einzelresultat sogar zur Silbermedaille gereicht. Unter ihrem wahren Können schossen die 300m-Schützen. Beim Armeegewehr-Ständematch belegten Kurt Keller, Klaus Achermann, Erich May und Rita Burch den 16. Rang. Die Sturmgewehrschützen Paul Niederberger, Robi Waser, Gerhard Kesseli und Franz Stebler konnten mit einem Durchschnittt von 182.5 Punkten und dem 20. Rang auch nicht zufrieden sein. Die Nidwaldner Standardgewehr-Gruppe mit Bernhard Christen, Hans Walker, Peter Achermann und Peter Mathis erzielten einen Durchschnitt von 187.5 Punkten, was «nur» den 18. Rang einbrachte.

Bericht: Franz Odermatt

 


 

Freundschaftsschiessen Schützen-Veteranen OW/NW in Oberdorf

Am Samstag, 29. Juni 2019 fand das Freundschaftsschiessen der Schützenveteranen statt. Von insgesamt 49 Teilnehmern gewann Kurt Keller vor Franz Stebler und Fredi Barmettler.

Rangliste

 


 

110. GV der Nidwaldner Schützenveteranen vom 9. März 2019 in Stans

Sepp Mathis, Oberdorf, neues Ehrenmitglied

Die Ernennung von 18 Ehrenveteranen und die Proklamation der beiden Jahresmeister standen im Zentrum der diesjährigen Generalversammlung der Nidwaldner Schützenveteranen. Sepp Mathis-Christen ist neues Verbands-Ehrenmitglied.

«Ich erachte die kameradschaftliche Spontanität keineswegs als Selbstverständlichkeit, schon gar nicht in der heutigen Zeit», schreibt Präsident Godi Blättler, Hergiswil, treffend am Schluss seiner Dankesworte im Jahresbericht 2018. Die oft fehlende Kameradschaft ist ein weit verbreitetes, vereinspolitisches Problem. Auch im Amateurbereich haben die Sportler auf allen Stufen nur noch den Wettkampf im Kopf. Dabei schrieb schon im Jahre 1946 der unvergessliche Nidwaldner Kapuziner-Pater Adelhelm Bünter, damaliger Schützensekretär von Büren-Oberdorf, was heute zum Denken anregen sollte: «... was mich immer erfasst hat und zum Erlebnis geworden ist: die Kameradschaft! Es ist zwar nichts Weltbewegendes, so eine Schützengesellschaft. Doch es sind nicht die intelligentesten Leute, die sich brüsten, sich nur mit Grossem abzugeben. Wir haben in der Welt draussen manchen grossen Verein, dessen Mitglieder Herren im Frack und Zylinder sind. Wir aber wollen einander Kameraden sein und das ist unsäglich wertvoller, wenn wir im Kleinen Kameradschaft pflegen und einander verstehen.»

Rekordzahl von 703 Mitglieder erreicht

Verbandspräsident Godi Blättler freute sich am vergangenen Samstag im Stanser «Schwybogen» am Aufmarsch von 170 Verbandsmitgliedern und von über zehn schützenfreundlichen Gästen; angeführt von Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi (Oberdorf), Gemeindepräsident Gregor Schwander, alt Kantonalschützenmeister Seppi Gabriel und Zentralvorstandsmitglied Alois Estermann. OK-Präsident Xaver Theiler begrüsste die Veteranen und dankte gleich seinen vielen Helfern, die den grossen «Schwybogen-Saal» perfekt vorbereitet und herrlich geschmückt hatten.

Mit einer Schweigeminute und Klängen vom Schwyzerörgeli-Duo Mathis-Würsch gedachte die Versammlung den 12 verstorbenen Schützenkameraden. Nach 21 Neu-Aufnahmen, davon zwei Damen, zählt der Verband aktuell erstmals in seiner 110-jährigen Geschichte über 700 Mitglieder.

Alle Wahl- und Sachgeschäfte genehmigt

Genehmigt und verdankt wurden der Jahresbericht des Präsidenten und des Schützenmeisters Josef Liem, (Büren). Schützenmeister Liem blickte auf die beiden bestens gelungenen Jahresschiessen 2018 zurück. Er dankte den organisierenden Schützen von Buochs und der Pistolensektion Hergiswil für die mustergültige Durchführung. Als Gewehr-Jahresmeister konnte der Wolfenschiesser Neu-Veteran Robi Waser und als Pistolensieger einmal mehr der unverwüstliche Oberrickenbacher Martin Durrer gefeiert werden. Zu Recht erwähnte der Schützenmeister in seinem Jahresbericht auch den Grosserfolg von alt Kantonalpräsident Kurt Keller, der mit dem Karabiner am JU+VE-Final die wertvolle Silbermedaille gewann.

Verbandskassier Dölf Lussi (Wolfenschiessen) präsentierte einen bescheidenen Jahresgewinn von rund 100 Franken. Kein Grund also, den bisherigen Jahresbeitrag von 20 Franken für 2020 zu ändern.

Erfreulich verlief das Wahlgeschäft. Für eine weitere Amtsdauer stellten sich Präsident Godi Blättler, Fähnrich Peter Zimmermann und Sekretär Peter Lötscher zur Verfügung. Godi wurde erwartungsgemäss auch als Präsident wiedergewählt. Als Rechnungsrevisor ersetzt der 69-jährige Werner Frank (Ennetbürgen) den langjährigen Revisor und Vereinskamerad Albi Odermatt.

Verdiente Ehrungen

Nach 20 Jahren pflichtbewusster und verdienstvoller Obmann-Tätigkeit demissionierte der Oberdörfer Sepp Mathis-Christen. Dölf Lussi, Verbandskassier und ehemaliger Schützenpräsident von Büren-Oberdorf, stellte sich erfreulicherweise als idealer Nachfolger zur Verfügung. Als Dank wurde der 83-jährige Sepp Mathis in die Gilde der Verbands-Ehrenmitglieder aufgenommen.

Immer wieder ein Höhepunkt bildet für Präsident Godi Blättler die Ernennung von Ehrenveteranen (siehe BOX). Diesmal mit Jahrgang 1939. Die wohlverdiente Ehrentafel überreichte Zentralvorstandsmitglied Alois Estermann (Rothenburg). Ausgezeichnet wurden als Gewinner der 1. Veteranen-Feldmeisterschaft: Werner Frank 49, Josef Gut 44, Hans Stalder 46, Ernst Zimmermann 48 und für die 2. Feldmeisterschaft: Josef Christen 41, Albi Odermatt 39.

Behördliche Aufmunterung

Kurz und bündig begrüsste Gemeindepräsident Gregor Schwander die «Schützenveteranen-Familie». «Weil für eine zentrale Schiessanlage die Finanzen und auch ein geeigneter Standort fehle, unterstützen die Nidwaldner Gemeindepräsidenten die Instandstellung von sechs bestehenden Schiessanlagen», betonte Schwander. Gerne lese er übrigens von den tollen Erfolgen der Nidwaldner Nachwuchsschützen. Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi dankte den Nidwaldner Schützen-Vertretern, dass sie sich im vergangenen Jahr im angenehmen Rahmen mündlich zum Thema zentrale Schiessanlage austauschen konnte. Die Regierung unterstütze nach ihren Möglichkeiten die Schützen-Tradition. Mit eher heiteren Gedanken erinnerte sie an die Gründung des Schweizerischen Schützenvereins im Jahre 1824. Dichter Gottfried Keller (1819-1890) schrieb schon damals von den «aufrechten Schützen». «Ihr Schützenveteranen seid für mich diese aufrechten Schützen, weil ihr die Gemeinschaft pflegt», meinte die Nidwaldner Sicherheitsdirektorin. Sie zitierte dazu auch Pfarrer und Schriftsteller Jeremias Gotthelf: «Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.»

Probleme des Zentralvorstandes

Zentralvorstands-Vertreter Alois Estermann berichtete von Schwierigkeiten mit dem Dachverband SSV. Dieser habe ihre neuen VSSV-Statuten zurückgewiesen. Estermann: «Dabei geht es einmal mehr um die Finanzen, sprich um Mitgliederbeiträge unserer Veteranen, die nicht Mitglied beim SSV sind. Mehrheitlich sind das Ehrenveteranen, die sogar nicht mehr aktiv schiessen», betonte Estermann. Verbandsintern sei immer noch der Antrag der Westschweizer Kantone offen, die für das Stgw 57/03 mit Sportlauf eine separate Auszeichnungslimite fordern.

Wolfenschiessen wird die nächstjährige Versammlung und das Jahresschiessen im Herbst 2020 organisieren. Ein grosses Lob gebührt am Schluss auch der «Stanser-Festwirtschaft» unter der Leitung von Frau Hedy Zumbühl-Aregger für den fein zubereiteten Imbiss und den freundlichen Service.

Bericht: Franz Odermatt, Stans

Aktuelles immer auf: www.vnsv.ch

Neue VSSV-Ehrenveteranen mit Jahrgang 1939

Josef Hurschler, Hermann Kupferschmid, Werner Odermatt, Hans Wallimann (alle Dallenwil). Robert Frank, Josef Gabriel, Eduard Mathis, Eduard Näpflin, Franz Niederberger, Albi Odermatt (alle Ennetbürgen). Bruno Kaiser, Adolf Mathis, Werner Mathis, Hans-Peter Wyrsch (alle Oberdorf), Bruno Mathis (Stans). Gottlieb Kälin, Theo Odermatt, Walter Zumbühl (alle Wolfenschiessen).

Neue Ehrenveteranen

Neue Ehrenveteranen mit Jahrgang 1939 von links vorne: Hans Wallimann, Edy Näpflin, Werner Mathis, Dölf Mathis, Franz Niederberger. Mitte: Werner Odermatt, Hermann Kupferschmid, Gody Kälin, Edy Mathis. Hinten: Robert Gabriel, Albi Odermatt, Robert Frank, Hans-Peter Wyrsch, Walter Zumbühl.

Karin Kayser, Gregor Schwander

Regierungsrätin Karin Kayser und Gemeindepräsident Gregor Schwander sind den Schützenveteranen wohlgesinnt.

Martin Durrer und Robi Waser mit Ehrendamen

Eingerahmt von den Ehrendamen Sandra (links) und Daniela strahlen Pistolen-Jahresmeister Martin Durrer und Gewehr-Jahresmeister Robi Waser (rechts).

Sepp Mathis, Dölf Lussi mit Ehrendamen

Unser Bild zeigt das neue Ehrenmitglied Sepp Mathis (rechts) und sein Obmann-Nachfolger in Oberdorf Dölf Lussi, eingerahmt von den Ehrendamen.

Godi Blättler, Alois Estermann

Präsident Godi Blättler (links) und Zentralvorstand Alois Estermann im angeregten Gespräch: Thema unbekannt.

Vreni Odermatt, Irène Wespi

Stellvertretend für die 21 Neu-Aufnahmen präsentieren wir die zwei weiblichen Neumitglieder Vreni Odermatt und Irène Wespi.

FM-Auszeichnung

FM-Auszeichnung für Hans Stalder, Josef Christen von links vorne, Ernst Zimmermann, Albi Odermatt, Werner Frank (hinten).

Bilder: Franz Odermatt

 


 

31. Jassmeisterschaft vom 26. Januar 2019 in Ennetbürgen

Wolfenschiesser Doppelsieg am Veteranenjass

Franz Stebler durfte sich vor Walter Niederberger als Sieger der 31. Jassmeisterschaft der Nidwaldner Schützenveteranen feiern lassen.

Trotz einem kleinen Teilnehmerrückgang von 12 Jasserinnen und Jassern freute sich Präsident Godi Blättler, Hergiswil, über den Aufmarsch von 128 Schützenveteranen, davon zehn Damen, zum kameradschaftlichen Jass-Nachmittag. Sein besonderer Gruss galt den erfreulich zahlreich anwesenden Ehrenmitgliedern sowie dem 95-jährigen Jost Christen (Steini Jost) als ältester Teilnehmer. Von den vielen Neuveteranen (Jahrgang 1959) getrauten sich nur der Dallenwiler Beat Niederberger (Rietli-Beat) und der Emmetter Jost Mathis zu starten. Im idealen «Herdern-Saal» klappte der Anlass dank Kassier Dölf Lussi und Sekretär Peter Lötscher von der Anmeldung bis zum Absenden vorzüglich. Präsident Blättler dankte seinen fleissigen «Knechten» und der Festwirtschaft unter Chef Pius Furrer zu Recht für ihren mustergültigen Einsatz.

Stebler vor Niederberger und Doppmann

Einmal mehr lautete das Motto «Teilnahme kommt vor dem Rang». Jassleiter Peter Zimmermann-Ambauen, Buochs, hatte vier Runden mit Bodentrumpf (von einem Würfel bestimmt) angesagt und für die 100 Erstklassierten schöne Fleischpreise besorgt. Beim humorvollen Absenden durfte Präsident Blättler den ehemaligen Eidgenössischen Kranzschwinger Franz Stebler, Wolfenschiessen, als Sieger und Gewinner des übergrossen, gravierten und prall gefüllten Kaffeeglas bekanntgeben. Der 31. Jassmeister holte den Sieg mit einem Runden-Durchschnitt von über 772 Punkten. Mit dem 88-jährigen Walter Niederberger (Feld-Walti) feierte Wolfenschiessen einen verdienten Doppelsieg, denn auf ihre 20-köpfige Delegation dürfen sie stolz sein. Beckenried andererseits stellte nur zwei Jasser. Der drittplatzierte Ennetbürger Toni Doppmann weist bereits mehr als 120 Punkte Rückstand auf. Als beste der zehn Damen konnte Anna Lussi-Joller, Büren, auf dem guten 17. Rang gefeiert werden.

Auszug aus der Jass-Rangliste 2019 (128 Teilnehmer):

1. Franz Stebler, Wolfenschiessen 3090. 2. Walter Niederberger, Wolfenschiessen, 3017. 3. Anton Doppmann 2970. 4. Werner Ettlin 2962, 5. Martin Odermatt 2894, 6. Klaus Odermatt 2833, alle Ennetbürgen. 7. Remigi Käslin, Oberdorf, 2832. 8. Beat Niederberger 59, Dallenwil, 2822. 9. Peter Lötscher, Stansstad, 2795. 10. Peter Würsch, Emmetten, 2775. 11. Josef Barmettler 45, Buochs, 2772. 12. Bruno Fluri 2761, 13. Guido Murrer 2752, beide Ennetmoos. 14. Arnold Odermatt 35, 2746. 15. Walter Zumbühl 35, 2735, beide Ennetbürgen. 16. Markus Ettlin, Buochs, 2732. 17. Anna Lussi-Joller, Büren, 2718. 18. Walter Niederberger 58, Wolfenschiessen, 2711. 19. Jules Näf, Ennetbürgen, 2709. 20. Toni Zimmermann 50, Buochs, 2708 Punkte.

Text: Franz Odermatt

Sieger Jassturnier 2019

Sie dominierten den Veteranen-Jass in Nidwalden von links Anton Doppmann (3.), Tagessieger Franz Stebler, Walter Niederberger (2.).

Zumbühl Walter

Zumbühl Walter, Jg. 1935

ältester Teilnehmer und Sekretär

«Steini» Jost Jg. 1923, ältester Teilnehmer und Sekretär Peter Lötscher vom VNSV

Bilder: Franz Odermatt/Peter Schaad

 


 

Tagung der Schützenveteranen-Vorstände Zentralschweiz, Tessin und Glarus vom Montag, 17. September 2018 in Stansstad NW

Die Tagung findet nur noch alle zwei Jahre statt

Auf Einladung der Nidwaldner trafen sich die Veteranen-Vorstandsmitglieder von sieben der acht Kantone, namentlich Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern, Zug und Glarus zum alljährlichen Treffen in Stansstad. Die Tessiner mussten sich entschuldigen. «Kameradschaft kommt vor dem Rang, darum sollten wir Veteranen nicht alle Reglemente vom Schweizerischen Schützenveteranen-Verband (VSSV) hinterfragen, müssen sich doch sämtliche Verbands-Mitglieder an die Vorgaben halten», betonte Tagespräsident und Nidwaldner-Veteranenpräsident Godi Blättler, Hergiswil. Er sagte dies als allgemeine Empfehlung und insbesondere als seine Meinung zur traktandierten Diskussion um die Pistolen-Kranzlimiten. Einen besonderen Gruss richtete der Tagespräsident an die drei VSSV-Vertreter Alois Estermann, Heinz Schmied und Martin Landis.

Schwyzer-Anträge fanden keine Mehrheit

Der Schwyzer-Präsident Fredy Züger stellte im Namen seines Vorstandes folgende zwei Anträge: 1. Neue Auszeichnungslimite Pistole 50m, 2. Verschiebung der Tagung vom traditionellen Bettag-Montag auf die Zeit zwischen 14. und 23. Oktober. Im Oktober kenne man die Beschlüsse der Präsidentenkonferenz und habe konkrete Diskussions-Grundlagen. Züger und «sein» neuer Pistolen-Schützenmeister Matthias Zurfluh zeigten sich erstaunt, dass das VSSV-Schiesskomitee die Pistolen-Kranzlimite nicht an die tieferen Vorgaben des SSV und der Kantonalschützenfeste angepasst hat. Züger: «Wir vom VSSV sollten dem SSV nicht vorauseilen, sondern die Grundlagen von 2019 abwarten.» Matthias Zurfluh vermisste die vorgängige Kontaktaufnahme mit den kantonalen Pistolenvertretern. Alle drei VSSV-Vertreter bekräftigten, dass sie sich eingehend mit der Materie beschäftigt haben und dass auch Pistolen-Schützen in der Schiesskommission vertreten seien. Zurfluh bemängelte auch die unprofessionelle Kommunikation, indem Mail-Anfragen gar nicht beantwortet werden. Beide Anträge, nämlich die Verschiebung der Tagung und die Eingabe für eine Änderung der Kranzlimite, wurden abgelehnt.

Turnus von einem auf zwei Jahre festgelegt

Der Nidwaldner Vorstand schätzt diese Tagung, die notabene seit dem Jahre 1997 als ursprüngliches «Urkantone-Vorstandstreffen» jedes Jahr stattfindet. Die spätere Erweiterung auf die Kantone Luzern, Glarus und Tessin hat die Tagung markant aufgewertet. Nidwalden ist aber der Meinung, dass ein Turnus von zwei Jahren genügt. «Ganz persönlich finde ich, dass unser Treffen vor allem dem Gedankenaustausch und der Kameradschaft dienen soll», meinte der Vorsitzende. Gleichzeitig können wir unsere überladene «Agenda» reduzieren. In diesem Falle heisst das auch «weniger ist oft mehr», begründete Blättler den Antrag. Der 2-Jahres-Turnus wurde mit wenig Gegenstimmen beschlossen. Die nächste Tagung findet also im 2020 am Bettag-Montag, 21. September, bei den Tessiner-Kameraden statt.

Noch vor dem Mittagessen begrüsste Gemeindepräsident Beat Plüss die Veteranen. Bei seinen interessanten Ausführungen stellte er das neue Bürgenstock-Resort in den Mittelpunkt. Die Projekt-Begleitung als Baubewilligungsbehörde habe den Gemeinderat Stansstad arbeitsmässig gewaltig gefordert. Seine Grussadresse und die «Gemeinde-Kaffeerunde» wurden mit Applaus verdankt.

Geschichtsträchtiges Rahmenprogramm

Die organisierenden Vorstandsmitglieder Peter Lötscher und Dölf Lussi erhielten für die perfekte Vorbereitung und Durchführung der Tagung viel Lob und Anerkennung. Nach einem sehr feinen Mittagessen aus der Küche von Chef Ruedi Betschart und Assistent Thomas Betschart zeigten sich die Veteranen bei der Besichtigung des Festungsmuseum Fürigen, in unmittelbarer Nähe des Tagungslokals gelegen, begeistert. 1941 erbaut, war die Festung während des zweiten Weltkrieges an 131 Tagen in Verteidigungsbereitschaft. Das Artilleriewerk mit seinen zwei Kanonen und einer ausgeklügelten Infrastruktur, alles im Originalzustand, beeindruckt jeden Besucher. Seit 1991 zählt sie zu den Nidwaldner Museen. Genau von hier wurde im Jahre 2009 vom Schweizer Fernsehen die «Alpenfestung» ausgestrahlt. Wer hautnah ein Stück Schweizer Geschichte erleben will, dem kann der Besuch der geheimnisvollen Welt im Felsen nur empfohlen werden. INFO: nidwaldner-museum.ch

Mit einem gemütlichen Umtrunk direkt am Vierwaldstättersee fand eine gelungene Tagung ihren Abschluss.

Bericht: Franz Odermatt, Stans

Theres Zimmermann, Renata May

Freundliches Apéro-Team Theres Zimmermann und Renata May (rechts) in der Nidwaldner Werktagstracht.

Godi Blättler, Dölf Lussi, Peter Lötscher

Präsident Godi Blättler dankt Dölf Lussi und Peter Lötscher (rechts) für die tadellose Organisation.

Sepp Kammermann, Godi Blättler, Peter Vogler

Präsidenten unter sich: Obwaldner-Präsi Sepp Kammermann im Gespräch mit dem Nidwaldner-Präsi Godi Blättler (rechts). Links Peter Vogler, Schützenmeister Obwalden.

Peter Zimmermann, Alois Estermann

Peter Zimmermann, Nidwalden, und VSSV-Vertreter Alois Estermann (rechts) bei bester Apéro-Laune.

Peter Vogler, Sepp Liem

Schützenmeister unter sich: Peter Vogler (OW) und Sepp Liem (NW) rechts. Ob eventuell schon das kommende «Rütlischiessen» ein Thema war?

Fredy Züger, Matthias Zurfluh, Heinz Schmied

Das Gespräch dreht sich bestimmt um die Kranzlimiten, von links Schwyzer-Präsi Fredy Züger, Schwyzer-Pistolenchef Matthias Zurfluh und VSSV-Vertreter Heinz Schmied.

Margrit Lussi, Patrick Liem, Uschi Lötscher

Fleissiges Nachschub-Team von links Margrit Lussi, Patrick Liem, Uschi Lötscher.

Menga Betschart

Menga Betschart: Für die perfekte Vorspeise sind tüchtige Frauenhände gefragt.

Ruedi Betschart

Küchenchef Ruedi Betschart erhielt viel Lob und Anerkennung.

Bilder: Franz Odermatt, Stans

 


 

Schützenveteranen-Jahresschiessen vom 31. August und 1. September 2018 in Buochs (300m) und Hergiswil (25/50m)

Achermann, Durrer und Truttmann dominierten

Am Jahresschiessen 2018 der Nidwaldner Schützen-Veteranen gingen die Siege und Spezialpreise an Toni Truttmann, Othmar Achermann, Martin Durrer, Franz Stebler, Robi Waser und Peter Mathis.

«Traditionelle Anlässe sind Teil unserer Identität. Pflegen wir diese und versuchen trotzdem mit der Zeit zu gehen», sprach vor wenigen Jahren Frau Landammann Yvonne von Deschwanden zu den Schützenveteranen. Genau so ein Traditionsanlass fand am vergangenen Wochenende mit dem Jahresschiessen der Nidwaldner Schützenveteranen in der «Herdern» und im Hergiswiler «Teufmoos» statt. 112 Gewehr- und Pistolenschützen (Vorjahr 114) wetteiferten auf Einladung des Verbandes Nidwaldner Schützenveteranen am Jahresschiessen um wertvolle Gaben und Spezialpreise. In Hergiswil schossen unter der Leitung von Ortsobmann Walter Mathis-Ambauen am Freitag-Abend 18 Veteranen das 50m- und 32 das 25m-Pistolenprogramm.
Das 300m-Schiessen lag turnusgemäss in den Händen der Schützen von Buochs. OK-Chef und Landrat Peter Waser konnte sich bei den Vorbereitungen und bei der Durchführung auf «seine» tüchtigen Buochser-Schützenkameraden und in der Festwirtschaft auf die Unterstützung des umsichtigen Wirtes Pius Furrer mit seinen Helferinnen verlassen. OK-Chef Waser: «Einen besonderen Dank verdienen die vielen privaten und geschäftlichen Gaben-Spender in und um Buochs sowie meine fleissigen Gabensammler Fredy Waser, Tobias Truttmann und ihre Helfer.» Veteranenpräsident Godi Blättler, Hergiswil, gratulierte vor der Rangverkündigung seinen Vorstandskameraden sowie den beiden Organisatoren in Buochs und in Hergiswil zum reibungslosen Wettkampfablauf und der Festwirtschaft zum feinen Imbiss. Er erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass am 12. August 2019 beim Eidgenössischen Veteranenschiessen in Zürich für die Nidwaldner Veteranen bereits zahlreiche Scheiben reserviert worden sind. Schützenmeister Sepp Liem erwarte einen Nidwaldner Grossaufmarsch.

Kombination: Altmeister Martin Durrer vor Neuveteran Peter Mathis

Kompetent leiteten Schützenmeister Sepp Liem und der Buochser Schützenpräsident Paul Zimmermann im «Herdern-Saal» das Absenden. Vorher hatten die PC-Spezialisten Patrick Schmitter und Fredy Waser unter Aufsicht von Ressortchef Sepp Liem die recht anspruchsvolle Einzel- und Kombinations-Rangliste erstellt.
In den beiden Pistolenwettbewerben 50 und 25Meter präsentierte sich der unverwüstliche 77-jährige Oberrickenbacher Martin Durrer, ehemaliger Schweizermeister und Eidgenössischer Schützenkönig von 1979, einmal mehr als fast unbezwingbarer Seriensieger. Diesmal siegte er mit 92 Punkten im 50m-Programm und mit grossartigen 99 Punkten im 25m-Wettkampf. Dazu kamen 91 Punkte im 300m-Veteranenstich, sodass er einen überlegenen Sieg in der Kombinationswertung, vor Neuveteran Peter Mathis, Ennetmoos, feiern durfte. Hinter den beiden punktgleichen Pistolier Othmar Achermann und Verbandskassier Dölf Lussi überraschte im Ehrengabenstich der 64-jährige Beckenrieder Bruno Amstad als bester Gewehrschütze mit dem dritten Platz. Trotz schwierigen Schiessbedingungen in der «Herdern» erzielten der 71-jährige Ennetbürger Toni Truttmann und der 68-jährige Beckenrieder Hans Walker mit je 96 Punkten das Höchstresultat im Veteranenstich. Als beste Damen brillierten Vreni Durrer mit dem 6. Pistolenrang und Rita Burch bei der 300m-Einzelkonkurrenz mit 88 Punkten. Als treffsicherster Neuveteran überzeugte der mehrfache Nidwaldner-Matchmeister Peter Mathis, Ennetmoos: 96 Punkte mit der 25m-Pistole, 86 mit der 50m-Pistole, 91 Punkte mit dem Standardgewehr, was mit zwei Spezialgaben belohnt wurde. «Rütli-Oberheizer» Robi Waser, Wolfenschiessen, bestätigte in seinem ersten Veteranenjahr mit dem Gewinn einer Spezialgabe, dass er zu den stärksten Sturmgewehrschützen im Engelbergertal zählt. Übrigens, die Spezialgaben können vom gleichen Schützen pro Distanz nur einmal gewonnen werden.

Bericht: Franz Odermatt

Spezialgaben-Gewinner 2018:

300m: Franz Stebler und Robi Waser, beide Wolfenschiessen
50m: Peter Mathis 58, Ennetmoos
25m: Peter Mathis 58, Ennetmoos

Auszug aus der Rangliste.

Einzelkonkurrenz 300m (98 Teilnehmer): 1. Toni Truttmann (Ennetbürgen), 2. Hans Walker (Beckenried) beide 96, 3. Franz Stebler, 4. Robi Waser (beide Wolfenschiessen) beide 94, 5. Urs Niederberger (Dallenwil), 6. Godi Blättler (Hergiswil), 7. Kurt Keller (Ennetbürgen) alle 93 Punkte.

Einzelkonkurrenz 50m Pistole (18): 1. Martin Durrer (Oberrickenbach), 2. Armin Kesseli (Wolfenschiessen) beide 92, 3. Hans Stalder (Ennetbürgen) 91, 4. Othmar Achermann (Stans), 5. Dölf Lussi (Wolfenschiessen) beide 90 Punkte.

Einzelkonkurrenz 25m Pistole (32): 1. Martin Durrer (Oberrickenbach) 99, 2. Peter Keiser (Ennetbürgen), 3. Peter Mathis (Ennetmoos), 4. Armin Kesseli (Wolfenschiessen) alle 96, 5. Hans Graf (Ennetbürgen) 95, 6. Vreni Durrer (Hergiswil), 7. Josef Durrer (Oberrickenbach) beide 94 Punkte.

Kombination Gewehr und Pistole (18): 1. Martin Durrer 190, 2. Peter Mathis 187, 3. Godi Blättler, 4. Josef Durrer, beide 185, 5. Rolf Amstad 183, 6. Hans Graf 182 Punkte.

Ehrengaben (112): 1. Othmar Achermann, 2. Dölf Lussi beide 194, 3. Bruno Amstad, 4. Hans Stalder, beide 191, 5. Franz Vogel, 6. Vreni Durrer, 7. Armin Kesseli, 8. Paul Ambauen, alle 190, 9. Josef Durrer, 10. Franz Stebler beide 189, 11. Godi Blättler, 12. Franz Niederberger, 13. Toni Truttmann, 14. Kurt Keller, 15. Hans Scheuber, 16. Rolf Amstad, alle 188 Punkte.

Vollständige Rangliste: www.vnsv.ch

Othmar Achermann, Dölf Lussi, Martin Durrer, Peter Mathis, Godi Blättler, Sepp Liem, 
			Hans Walker, Toni Truttmann

Othmar Achermann, Dölf Lussi, Martin Durrer, Peter Mathis, Godi Blättler (Präsident) von links stehend. Verbands-Schützenmeister Sepp Liem, Hans Walker, Toni Truttmann, von links kniend, dominierten das Veteranenschiessen 2018.

Godi Blättler, Max Ziegler

Präsidenten unter sich: Veteranenpräsident Godi Blättler (links) und Kantonal-Schützenpräsident Max Ziegler.

Ennetmooser beim Jass

Bekannte Ennetmooser beim gemütlichen Jass nach «geschlagener Schlacht».

Patrick Schmitter, Fredy Waser, Sepp Liem

Erfassung und Resultatkontrolle durch Patrick Schmitter, Fredy Waser und Verbands-Schützenmeister Sepp Liem (von links).

Dölf Lussi, Othmar Achermann, Bruno Amstad

Gabenstich-Podest von links Dölf Lussi (2.), Sieger Othmar Achermann, Bruno Amstad (3.)

Godi Blättler, Sepp Liem, Toni Truttmann, Hans Walker

Präsident Godi Blätter (links) und Schützenmeister Sepp Liem (rechts) feiern den 300m-Einzelkonkurrenz-Sieger Toni Truttmann und Hans Walker (2.).

Pius Furrer

Schützenwirt Pius Furrer: «Für den Hunger und Durscht gibt es nicht nur eine Wurscht.»

Martin Durrer, Romy Bissig

Festsieger Martin Durrer macht sich auf den Heimweg. Romy Bissig freut sich auf den Feierabend.

Lydia Würsch

Lydia Würsch, kompetent in vielen Funktionen.

Gabentempel

Herrlicher Gabentempel für alle 112 Schützinnen und Schützen.

Dölf Lussi, Peter Zimmermann

Anmeldebüro mit Verbandskassier Dölf Lussi (links) und Fähnrich Peter Zimmermann.

Sepp Liem, Peter Lötscher

Verbands-Schützenmeister Sepp Liem (links) und Sekretär Peter Lötscher.

Bilder: Franz Odermatt